Vom Fasten fasten. Eine Kritik.

Chris Hübener. Die Zeit des Fastens. Vierzig Tage. Sieben Wochen. Als Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt gerade. Und das sehr lautstark. Kaum zu übersehen. Der Kommentator eines anderen blogs schrieb: Ich faste vom Fasten. Dem schließe ich mich an. Ohne schlechtes Gewissen.  Denn mich treibt da – beinahe ketzerisch – einiges um. Aber von vorne: Fasten ist ja bei sehr vielen Christen en vouge und treibt ja manchmal recht exotische (um nicht zu sagen: esoterische) Blüten. Und eben dieser inflationäre Fastenaktionismus bringt mich in den letzten Tagen oft auf. Manchmal kommt es mir vor, als könne man sich…>mehr. foto: theolounge.de Vom Fasten fasten. Eine Kritik. weiterlesen

Obdachlos – Erfrieren in bester Gesellschaft

Ein Mann liegt mit erfrorenen Füßen mitten in der Stadt, es geht ihm schlecht. Niemand nimmt Notiz davon. Leserin Susanne Schmidt hat ihm geholfen. Die Temperatur lag an jenem Abend bei minus 10 Grad Celsius. Ich komme von der Arbeit, das Regierungsviertel und einige Botschaften befinden sich in unmittelbarer Nähe. Hier in Berlin Mitte sind überall Überwachungskameras und Wachpersonal. Die Fenster der Cafés und Geschäfte leuchten warm und verlockend. Alle haben es eilig, durch die kalte Nacht zu kommen. Kurz vor der Kreuzung von Schumannstraße und Luisenstraße liegt ein Mensch zusammengekrümmt im Schnee – völlig unbeachtet. „Junger Mann, das ist … Obdachlos – Erfrieren in bester Gesellschaft weiterlesen