Weg mit dem „t“ oder: Warum Gipfelkreuze out sind!

Warum können Autobahnkreuze für die Migration gefährlich sein? Oder wieso sollten die Schweizer eine neue Flagge kreieren?

Was würde passieren, wenn das „t“ aus unseren Artikeln verschwinden würde oder in den Bergen endlich die letzten Gipfelkreuze demontiert werden.

Darüber und auch über die Trikots der Fußballer von Eintracht Frankfurt denkt (schreibt) Wolfram Weimer, Herausgeber und Chefredakteur von „Cicero“ nach.

Den Artikel kann man hier lesen.
Hier > zum Cicero-Artikel.

Lesen Sie auch: > Zensur durch das Cicero-Magazin und Islamhetze

Foto: theletias / pixelio.de

11 Gedanken zu “Weg mit dem „t“ oder: Warum Gipfelkreuze out sind!

  1. Ja, interessanter Artikel. Es ist natürlich nicht ganz zufällig, dass das Pro-Medienmagazin dies aufnimmt. Es steht ja mehr auf der Seite der Evangelikalen.
    Trotzdem muss es nicht falsch liegen und der Vorzug der sog. Evangelikalen ist es allemal, dass sie den Glauben noch ernst nehmen. In der EKD zum Beispiel hat man da manchmal nicht so das Gefühl.
    Aber ein schwieriges Thema. Es geht um den Dialog, der gerade in Gang kommt, es geht darum, dass viel lautere Stimmen der Muslime zu gewissen Themen ertönen müssten.
    Die Kehrseite ist, dass man eben tatsächlich aufpassen muss, niemanden zu stigmatisieren, also zb die Moslems nicht.
    Es ist also eine Gratwanderung, denke ich. Schießen mal grade wieder radikal-militante Moslems zu scharf, haben solche Artikel Konjunktur, andrerseits gibt es dann auch wieder die Gegenbewegungen, dass man die friedliebenden Moslems nicht mit den radikalen in einen Topf werfen will – und auch nicht sollte.
    Der Artikel zeigt auch eins: dass wir im immer stärker säkularisierten Europa langsam in Erklärungsnöte geraten, wo denn eigentlich unsere Wurzeln und Werte liegen. Denn hätten wir diese in klarer Weise, dann würden wir wohl nicht solche Artikel schreiben. Wenn man aber solche Artikel (Cicero) verfasst, dann ist das auch als Suche nach der eigenen Identität zu werten: sind wir so liberal, dass wir alles tolerieren ? Cicero: Nein, Hilfe !
    Aber ist dieses Nein die Lösung ?
    Vielleicht brauchen wir eine Entwicklung, die eine Einheit in der Vielfalt zum Ziel hat, die es ertragen kann, dass es verschiedene religiöse und kulturelle Ausrichtungen gibt. Ja, wir im Abendland scheinen liberal zu sein in dieser Hinsicht, oder etwas nicht ?
    Vielleicht nicht….denken wir mal an den Karikaturenstreit, den wir ausgelöst haben. Hier ist es sicher richtig, auf die Bremse zu drücken. Wenn man weiß, dass man zwar im Garten grillen darf, dass aber die Nachbarn deshalb sich gegenseitig umbringen werden in Volksaufständen…muss man dann grillen ?
    Diejenigen, die unsere Identität verteidigen wollen , schreien : Ja , wir dürfen grillen !
    Die Liberaleren schreien: nein, seht,was wir damit anrichten !

    Erstere wollen unsere Kultur beschützen, zweiteren ist es egal.
    Wer hat aber recht ?

    Wohl beide. Denn es geht wohl um einen Diskussionsprozess, in dem immer mehr klar wird, was geht, was nicht geht.

    Was können wir tolerieren ? Was nicht ?

    Aber das mit den Kreuzen: wie war das denn eigentlich mit dem Kruzifixstreit ?

    http://www.bfg-bayern.de/ethik/Stichwort/kruzifixstreit_in_bayern.htm

    Tja, die Moslems haben uns das Kruzifix nicht genommen. Wir waren es selbst. Peinlich eigentlich.

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  2. Nachtrag zu dem Link, den ich angegeben habe: er hat nämlich auch unrecht. Er will einen neutralen Staat fördern und glaube, das ginge.
    Er übersieht aber eines: wenn er die Religion verdrängt, rutschen anderen Auffassungen und Weltanschauungen nach. Wer die Religion zur Vordertür hinausschmeißt, holt sich zum Hintereingang den Aberglauben ins Haus.

    Den Link habe ich angegeben, um zu demonstrieren, dass wir selbst in unserem Lande das Kruzifix verbannen – oder einige von uns. Leider.

    Allerdings ist diese andere in dem Link angegebene Thematik eben auch wichtig: es gibt den neutralen Staat nicht, das ist ein frommer Wunsch. Wer die Religion verabschiedet, bindet sich automatisch an andere Dinge. Aber nicht an Neutralität. Es ist sehr wichtig, das an dieser Stelle noch zu erwähnen.

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  3. Habe den Artikel gerade erst gelesen und wollte noch darauf hinweisen, dass es sich beim angeblichen Entfernen der Gipfelkreuze wohl um eine Fälschung handelt. Peinlich für „pro“, wenn sie das jetzt weiter verbreiten.

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  4. @Uwe

    danke für den Hinweis. Kam mir auch schon arg seltsam vor. Ist dann aber auch ein Armutszeugnis für das Cicero-Magazin, woher das Ganze ja stammt. Peinlich, und hetzerisch zudem.

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  5. Was mich vielmehr erstaunt, ist, dass das Cicero-Magazin offensichtlich eine Auswahl an Kommentaren macht, die ihm ins Bild passen.
    Ich hatte gestern zwei Kommentare dazu abgegeben, erschienen ist: NICHTS.

    Vorhin habe ich den Redakteur – diesen Herrn Weimer – diesbezüglich angemailt. Mal sehen, ob eine Reaktion kommt.
    Ansonsten werde ich vielleicht darüber berichten. Das ist in diesem Fall nämlich eine Art Zensur.

    Man lese sich mal die Kommentare durch: EIN EINZIGER ist Kritisch mit diesem Artikel. Das kann doch nicht sein. Cicero-Leser glauben doch von sich, politisch mitdenkend zu sein. Wie kann dann aber solche eine manipulative Auswahl stattfinden ?

    Hier die – sehr tendenzös (offensichtlich) ausgewählten – Kommentare:

    Leserkommentare
    Helge Weinert (Gera) 18.04.2008
    Perfekt! Sarkasmus und Ironie machen das ganze Intressant und bringen auch „Ungläubige“ dazu diesen Text zu lesen! XD

    Wolfgang Schäfer (Bonn) 18.04.2008
    Wolfram Weimer hat (neben Henryk Broder) ironisch das formuliert, was jedem normalen Menschen mit gesundem Menschenverstand ohnehin klar ist. Todtraurig nur, daß Politiker, Journalisten, Verbandsfuzzies und sonstige Wichtigtuer sich weiter in der eigenen Unterwerfung suhlen.

    M. Aflak (Islamisch-Sozialistische Volksrepublik Bayern) 18.04.2008
    „Früher hieß das „Türken raus“ und kam aus der Unteschicht, heute nennt man es „Islamkritik“ und kommt von ganz oben“

    (Haagen Rether)

    Christian (Hannover) 17.04.2008
    Köslich und raurig zugleich.
    Aber irgendwo muss jeder seinen Anfang machen und so ue ich dies gleich mi diesem Beirag.
    Übrigens: wenn wir uns alle zu Allah bekennen, dann ha sich das hema mit „Go**“ sowieso erledig .

    Joerg Schummel (Ohmbach) 17.04.2008
    Herr Weimer,

    Gratulation! Grosses Kompliment! Die letzte Seite im Cicero ist für mich immer der absolute Höhepunkt! Das Sahnestück einer großartigen zeitschrift. Ausser Ihnen schafft es höchstens noch Henryk Broder die Dinge so auf den Punkt zu bringen, beim Namen zu nennen und einem sich selbst verleugnendem Europa den Spiegel vorzuhalten. Machen Sie weiter so!

    Viele Grüße

    Jörg Schummel

    Gerd Rohde (Hamburg) 17.04.2008
    WUNDERBAR! Ist es schön, so etwas Kluges noch lesen zu dürfen! Danke an einen klugen Geist!

    Uwe Schärf (36396 Steinau) 17.04.2008
    Super, genial, humorvoll und trotzdem hoch politisch. Man wünscht sich mehr davon. Dieser Artikel sollte Pflichtlektüre an allen deutschen Gymnasien sein.

    stefan (rostock) 17.04.2008
    sehr guer arikel….man solle schon ewas olleran sein.

    Meyer (HH) 17.04.2008
    Klasse Artikel!
    Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung, dass die freien Gesellschaften endlich wach werden.

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  6. eine unschöne Entwicklung in den deutschen Medien. Wie es scheint war der Ausgangspunkt eine Manipulation.

    Aber inzwischen hat nicht nur die Bild Probleme damit, Meldungen zu ueberpruefen, immer mehr „Qualitäts-Zeitungen“ schreiben fröhlich ab, besonders gerne wenn man damit unschöne populistische Hetze betreiben kann.

    Rassismus wird in Deutschland immer beliebter, da muss man nur mal Kommentare auf welt.de lesen oder auch die Bild.

    Wirklich schade um die deutschen Konservativen (gibts eigentlich noch welche die sich darueber aufregen??)

    harey

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  7. Ja, sehe ich auch als gefährlich an, die Entwicklung. Gerade auch die Zeitschrift „Welt“ spinnt dort ziemlich rum. Ich wollte dort mal einen Artikel zum Lebenslauf Mohammeds verlinken – ließ das Unterfangen aber, nachdem dort gehäuft Worte vorkamen, die einfach nur auf Hetze abzielten. Mohammed habe seine Erleuchtung gehabt und dabei “fundamentalistisch grinsend herumgesessen”: eine äußerst tendenziöse Wortwahl, zumal niemand das sicher sagen kann heutzutage.
    Deutschland muss sich hüten, wegen seinen ca. 6,5 Mio Ausländern in eine derartige Hetze hineinzugeraten – sofern es nicht analoge Verhältnisse wie 1930 wiedererleben möchte.leben möchte.

    http://aufenthaltstitel.de/stichwort/auslaenderanteil.html

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